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und Vergnügen mit Plusport Bern

22.12.2016 |

Schweizer Meisterschaft Rafroball 2017

Am Sonntag 18. Dezember 2016 wurde in der Turnhalle „Altikofen“ in 3048 Worblaufen der Auftakt zur SM Rafroball 2017 durchgeführt. Die sportliche Organisation, wie Wettkampf-programm, Wettkampfleitung, Schiedsrichter und Torrichter etc. stand unter der Leitung der „Association Rafroball“. Für die Hallenreservation und Verpflegung am Wettkampfort waren die Sportgruppe „Rafro Bern“ und ihre Helfer zuständig. Mit Bravour haben sie diese Aufgabe auch gemeistert.

Was ist Rafroball?
Rafroball ist eine Sportart, die Herausforderung und Wettbewerb zugleich beinhaltet.

Über allen anderen Wettbewerbs-Zielen stehen folgende Werte im Vordergrund:

1. Die Freude am Ausüben eines Mannschaftssports.
2. Respekt gegenüber den Prinzipien des Teamgeists, des Fair- Plays, der Gleichheit, der Freundschaft und der Toleranz.
3. Integration aller Personen, gesund oder nicht, in einem Team.

Kurz ausgedrückt: Es ist ein Mannschaftsspiel das der Integration von behinderten und nicht behinderten Menschen gerecht wird. Damit der Punkt 2 von oben richtig umgesetzt werden kann, sind sinnvolle Regeln aufgestellt worden. Es sind nur zwei nichtbehinderte Mitspieler zugelassen, die im Rollstuhl mitspielen.

Zum Spiel
Je 6 Mannschaften haben sich in den beiden Kategorien „Ligue Sport“ und „Ligue Fun“ gemessen.

Ligue Sport                                                  Ligue Fun
Super Bal  (Sierre)                                         Rafro-Potes  (Association Rafroball)
Payerne Amine  (Payerne)                             Rafro Bern  (Bern)
Rafro LaTchaux  ( La Chaux de Fond)            Vita Payerne  (Payerne)
Rafro Veveyse  (Chãtel-St-Denise)                West Rafro  (Lausanne)
Rafro West  (Lausanne)                               Rafro Vaches  (Fribourg)
PLO (Plan-les-Ouates GE)                            Super Potes  (Sierre)

Die „Ligue Sport“ ist die Kategorie, in der vor allem der Sieg und am Ende der Meisterschaft der Titel „Rafroball Schweizermeister“ im Vordergrund stehen. Hier sind die Unterschiede zur Spielweise in der „Ligue Fun“ auch optisch feststellbar. Denn in dieser Kategorie ist der Spass am Spiel grossgeschrieben. Es ist auch die Kategorie, in der die „Anfänger-Teams“ ihre Erfahrungen sammeln und später eventuell in der „Ligue Sport“ um Ehre kämpfen können. Erstaunlich ist, dass diese Sportart in der deutschen Schweiz bis jetzt kaum Anklang gefunden hat. Mit Ausnahme des Teams „Rafro Bern“ sind die übrigen Teilnahme-Teams aus der Westschweiz angereist. „Röstigraben“ oder Reglements-Sprache? Wo es auch liegen könnte, unverständlich ist es allemal.

Dass der Event in der ganzen Länge so gut durchgeführt werden konnte, ist auch ein Verdienst der Gemeinde Ittigen und des Sporthallen-Abwarts. Ihnen gebührt auch ein herzliches Dankeschön.

Hans Neuenschwander (Präsident PluSport Kanton Bern)